Nein, nicht im Sinne des Hollywood-Kitsches. Wer nach diesem Konstrukt sucht, sollte lieber Abstand davon nehmen und die Zeit sinnvoller investieren – zum Beispiel in Märchen der Gebrüder Grimm oder gute HFY-Fiction.

Für diejenigen, die den Begriff nicht kennen: HFY steht für „Humanity, Fuck Yeah!“ – ein Subgenre der Science-Fiction, das als Gegenentwurf zur dystopischen Verzagtheit entstanden ist.

Das Prinzip: Während die Menschheit in Standard-Sci-Fi oft schwach oder naiv wirkt, ist sie im HFY-Genre die unberechenbare, zähe Spezies, die aus einer brutalen Schwerkraft-Hölle („Deathworld Earth“) stammt. Wenn hochentwickelte Alien-Imperien mit Millionen Jahren Vorsprung auftauchen, sind es die Menschen, die mit schierer Sturheit, Improvisationstalent, blindem Mut und bedingungsloser Loyalität zueinander das Unmögliche möglich machen.

Dort bekommt man dieselbe heroische Katharsis und bedingungslose Hingabe, die man fälschlicherweise in der Partnerbörse sucht – nur ehrlich als Fiktion deklariert, ohne gebrochene Herzen und ohne verbranntes Geld.

Warum „wahre Liebe“ in der Realität scheitert

Fazit

Hör auf, einem idealisierten Mythos hinterherzujagen, der von der Konsum- und Filmindustrie als Endlos-Abo verkauft wird. Wenn du epische Geschichten, echte Hingabe und das Überwinden aller Wahrscheinlichkeiten suchst: Lies Grimms Märchen oder lies HFY-Geschichten. Wenn dort ein menschlicher Bergbau-Frachter eine übermächtige Alien-Armada rammt, um seine Crew zu retten, ist das emotional befriedigender, ehrlicher und schont die Nerven nachhaltig.

(KI generiertes Bild... wie immer mit Katzen und meinem Senf dazu)