Jeder, der mit Katzen lebt, kennt diese Momente: Man glaubt fest daran, dass die Samtpfote gerade ein zärtliches Gespräch führt oder innig kuscheln will – während die Katze sich insgeheim vermutlich nur an den Kopf fasst und denkt: „Wie oft muss ich es dem Zweibeiner eigentlich noch erklären?“
Die täglichen Missverständnisse sind schließlich vorprogrammiert:
- Ein kurzes „Miau!“ bedeutet eben selten „Hallo, wie war dein Tag?“, sondern schlicht: „Personal, antreten!“
- Ein lautes, herzerweichendes „MIAAAUUU!“ ist kein Wunsch nach Streicheleinheiten, sondern ein unüberhörbarer Alarm: „Der Napf ist leer – sofort handeln!“
- Das zarte Kopf-Reiben an unseren Beinen ist zwar schmeichelhaft, aber im Grunde reine Besitzanzeige: „Du gehörst ab jetzt wieder offiziell mir.“
- Und wenn der Schwanz peitscht, freuen sie sich keineswegs wie ein Hund – da heißt es: Hände weg, akute Kratzgefahr!
Weil die Zweibeiner es von allein offenbar nicht begreifen, hat Kater Alex nun die Initiative ergriffen und den Unterricht selbst übernommen. Hinten auf der Schulbank sitzt der Dosi und büffelt verzweifelt mit dem Wörterbuch in der Hand.
Kommt euch das bekannt vor? Welches Signal eurer Katze habt ihr am Anfang völlig falsch gedeutet?
Bildidee, Konzept & Text: Alexander Steipe / Visuelle Umsetzung mit KI.