Ist das Diplom besser als der Bachelor? Aber ist das Diplom auch wirklich „besser“ oder „fundierter“ als ein konsekutiver Master?

Das Wichtigste ist doch, was man erreichen will, und ein Etikett ist nichts wert, wenn der Inhalt nichts taugt. In Deutschland schaut man zuviel aufs Etikett und stellt lieber Pfeifen ein.

Viele HR-Strukturen nutzen Abschlüsse nicht zur Identifikation von Talent, sondern als haftungsrechtliche Absicherung. Geht die Einstellung schief, heißt es: „Der Kandidat hatte aber einen Master.“

Nein, ein konsekutiver Master ist fachlich und akademisch nicht schlechter oder weniger fundiert als ein klassisches Universitäts-Diplom (Dipl.-Ing. / Dipl.-Inf. / Dipl.-Math.).

Vergleich: Diplom vs. Konsekutiver Master

Unterschiede in der Struktur

Diplom: Integriertes Studium mit Vordiplom als Zwischenprüfung. Weniger Zwischenprüfungen, mehr Freiheit im Studienverlauf, oft breitere mathematisch-naturwissenschaftliche Grundlagen im Grundstudium.

Konsekutiver Master: Modularisiert und durchgetaktet mit Prüfungen in jedem Semester. Ermöglicht dafür eine gezielte Spezialisierung nach dem Bachelor (auch an einer anderen Universität) und ist international direkt vergleichbar.

Der Eindruck, das Diplom sei „fundierter“, stammt meist aus der Übergangsphase der Bologna-Reform, als Bachelor-Studiengänge stark verschult wurden. Ein konsekutives Master-Studium an einer Forschungsuniversität deckt das mathematisch-theoretische Fundament und die Spezialisierung eines Diploms vollständig ab.

(KI generiertes Bild... wo hast du meine Katze gefunden?)