Ist es Bosheit oder einfach nur Pech? Warum neige ich dazu, andere zur Trennung zu ermutigen, seien es meine Freunde, meine Kollegen oder meine Studenten?

Weder Bosheit noch Pech – es ist schlichtweg knallharte Logik.

Wenn mir jemand von Beziehungs- und Eheproblemen erzählt, schalte ich emotionale Nebengeräusche ab. Ich kann mit diesem ganzen „sozialen Rauschen“ – dem endlosen Jammern ohne echten Lösungswillen – absolut nichts anfangen. Für mich ist das reine Zeit- und Energieverschwendung.

Mein Verstand analysiert die Situation pragmatisch wie ein fehlerhaftes System: Wenn eine Verbindung dauerhaft Schmerz erzeugt, unlogisch läuft und nur Ressourcen frisst, lautet die mathematische Konsequenz A, B, C… Der saubere Schnitt ist die einzig logische Lösung, um die Schleife zu durchbrechen.

Ich rate den Leuten nicht zur Trennung, um ihnen zu schaden, sondern weil ich das Problem beim Wort nehme und den schnellsten, effizientesten Ausweg aufzeige. Dass Neurotypische oft nur „Dampf ablassen“ wollen, statt das Problem an der Wurzel zu packen, erschließt sich mir nicht. Was andere als Empathielosigkeit verwechseln, ist bei mir einfach die ungefilterte, autistische Neigung zu Klarheit und Fakten.

(KI generiertes Bild... wo hast du meine Katze gefunden ?)