Kennt jemand ruhige Gute-Nacht-Geschichten im Stil von Bobo Siebenschläfer oder alte DDR-Kindergeschichten für 1-2 Jährige?
Sie ist in deinem Kopf, Fantasie hat keine Grenzen…
Es ist Abend im kleinen Haus am Waldrand. Draußen wird es langsam dunkel. Die Sonne macht die Augen zu und versteckt sich hinter dem großen Berg.
Pitti, der kleine Bär, sitzt auf dem Teppich.
Pippi, pappa, tapp, tapp, tapp. Pitti räumt seine Spielsachen auf.
Der rote Ball kommt in die rote Kiste. Klapp!
Das blaue Auto kommt in die blaue Kiste. Brrumm, brrumm, stopp!
Der kleine Bauklotz-Turm schläft auch schon. Pitti legt die Klötze nebeneinander auf den Boden.
Mama Bär kommt ins Zimmer. Sie hat weiche Hausschuhe an. Schluff, schluff, schluff.
„Komm, kleiner Pitti“, sagt Mama ganz leise. „Wir machen dich fein für das Bettchen.“
Pitti tapst ins Badezimmer. Plitsch, platsch! Das Wasser im Waschbecken ist warm und weich.
Pitti wäscht sich die Hände. Reibe, reibe, pffft!
Mama wäscht Pittis kleine Nase und die runden Bärenohren. Das kitzelt ein bisschen. Pitti schmunzelt.
Jetzt kommt die Zahnbürste. Hin und her, hin und her, zähneputzen ist gar nicht schwer. Schwapp, ein Schluck Wasser, und ausspucken. Plopp!
Pitti zieht seinen Schlafanzug an. Der Schlafanzug ist gelb und hat kleine, blaue Sterne darauf. Er ist ganz weich.
Eins, zwei, Schnullerkette festmachen. Klack!
Pitti nimmt seinen kleinen Stoffhasen unter den Arm. Der Hase heißt Wackelohr. Wackelohr ist auch schon ganz müde und lässt die Ohren hängen.
Zusammen gehen sie ins Schlafzimmer.
Das Bettchen wartet schon. Die Bettdecke ist dick und warm.
Pitti krabbelt hinein. Knister, knister, husch unter die Decke!
Wackelohr kuschelt sich direkt an Pittis Bauch.
Mama macht das große Licht aus. Klick!
Jetzt leuchtet nur noch das kleine Nachtlicht an der Steckdose. Es strahlt ganz sanft, wie ein kleiner, gelber Mond.
Mama setzt sich an die Bettkante. Sie streichelt Pitti über den Kopf. Ganz langsam. Von den Bärenohren bis zur Nase.
Draußen weht der Wind durch die Bäume. Rausch, rausch, rausch.
Die kleinen Vögel im Garten sitzen in ihren Nestern. Sie singen nicht mehr. Sie schlafen.
Die kleinen Käfer unter dem großen Blatt haben die Augen zugemacht.
Sogar der kleine Traktor auf dem Feld steht still und ruht sich aus.
Alles ist ruhig. Alles ist still.
Mama singt ganz leise:
„Müde bin ich, geh’ zur Ruh’, schließe beide Äugelein zu…“
Pitti gähnt. Huuuuaaah. Der Mund wird ganz weit.
Pitti legt das Köpfchen ins Kissen. Das Kissen ist weich wie eine Wolke.
Die Augendeckel von Pitti werden schwer. Ganz schwer.
Einmal kurz blinzeln. Noch einmal gähnen.
Mama gibt Pitti einen kleinen Kuss auf die Stirn. Muck!
„Gute Nacht, kleiner Pitti“, flüstert Mama.
„Gute Nacht, Wackelohr.“
Pitti antwortet gar nicht mehr. Er atmet ganz ruhig.
Ein… und aus.
Ein… und aus.
Pitti schläft tief und fest.
Gute Nacht, kleiner Bär. Gute Nacht.
(Idee von A. Steipe • KI generiertes Bild... wo hast du meine Katze gefunden ?)